Krebsmedikamente: Eine unerschöpfliche Geldquelle?

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Der Handel mit Krebsmedikamenten, besonders wenn sie aus illegalen Quellen oder Diebstählen stammen, scheint sehr lukrativ zu sein. Im Zusammenhang mit der Firma Lunapharm hat die Potsamer Staatsanwaltschaft  elf Wohnungen und Geschäftsräume durchsuchen lassen. Die Firma Lunapharm soll mit gestohlenen Krebsmedikamenten gehandelt haben.

Durchsucht wurde auch eine in Wiesbaden ansässige Firma. Diese soll ebenfalls illegal von einer griechischen Apotheke Krebsmedikamente bezogen haben. Nach griechischen Ermittlungsakten soll besagte Firma seit 2016 Medikamente im Wert von mehr als 1,4 Millionen Euro bei der griechischen Apotheke bestellt haben. Die Apotheke besaß angeblich keine Berechtigung zum Großhandel. Außerdem stammten die Krebsmedikamte aus dubiosen Quellen (Diebstählen aus einer Krankenhausapotheke in Griechenland). Ob die Medikamten eventuell unwirksam waren, muß noch geklärt werden.


Es scheint sich zu lohnen, mit gestohlenen oder sogar gefälschten Krebsmedikamten zu handeln. Man darf sich nur nicht erwischen lassen. Dem Verkäufer muß es allerdings egal sein, ob der Krebspatient stirbt oder nicht.

Der letzte Absatz stellt meine persönliche Meinung dar.
Quelle: Kreisanzeiger für Wetterau und Vogelsberg vom 23. August 2018

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Andy
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Andy

Geld regiert die Welt. Ob irgend jemand stirbt, ist doch egal. Hauptsache ich nicht. Das denken wohl die, die mit den Medikamenten Geld scheffeln.